Drei Männer im Schnee

Lustspiel in vier Akten nach der Erzählung von Erich Kästner
ins Schweizerdeutsche übertragen von Max Schmid und Leo Seidl
Regie und Bearbeitung Urs Mühlethaler

Zur Handlung und zu Erich Kästner
Generaldirektor Tobler – ein Mann, dem Fabriken, Banken, Warenhäuser und viele Millionen gehören – gewinnt im Preisausschreiben seiner eigenen Firma den 2. Preis, zehn Tage Winterurlaub im Grandhotel Arosa. Zum Entsetzen seiner Familie entschliesst er sich, die Reise anzutreten, und zwar «endlich einmal ohne den üblichen Firlefanz», als armer Teufel namens Bume. Das Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf. Dieses «Märchen für Erwachsene», dessen Erstausgabe 1934 in Zürich erschien, wurde nicht zuletzt durch seine Verfilmung ein Welterfolg.

Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. 1925 Promotion. Neben schriftstellerischer Tätigkeit war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Während der Nazizeit hatte er Publikationsverbot und schrieb vor allem Drehbücher.

Von 1945 bis zu seinem Tod am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort unter anderem Feuilletonchef der «Neuen Zeitung» und Mitarbeiter der Kabarett-Ensembles «Die Schaubude» und «Die kleine Freiheit». Bei dtv sind nahezu sämtliche Werke von Erich Kästner in Einzelausgaben erschienen.